Permakulturwiese – Bericht 2025

Auch in diesem Jahr ist es uns wieder einmal gelungen, die Wiese ohne maschinelle Unterstützung von Hand zu mähen.

Im Februar haben wir drei Walnussbäumchen und vier kleine Esskastanien eingepflanzt. Anschließend haben wir uns für die gemeinsame Jahresplanung im Ökumenischen Gemeindezentrum getroffen.

Zwei Walnussbäumchen und zwei Esskastanienbäumchen sind kurz darauf der Baustelle an der Jägertorstraße zum Opfer gefallen.

Im Frühjahr mussten wir uns daher mit den Baumaßnahmen auseinandersetzen. Durch Teilnahme an der Stadtteilrunde Kranichstein und verschiedene Telefonate konnte die Nutzung der Wiese für die Bauarbeiten an der Jägertorstraße in Grenzen gehalten werden.

Der Erweiterung der Straße sind insgesamt zum Opfer gefallen: ein Apfelbaum (alte Sorte), ein Speierling, ein Weinbergspfirsich, eine Quitte und ein Haselstrauch (alle in den vergangenen 14 Jahren von uns gepflanzt und schon recht groß), die im Februar gepflanzten Walnuss- und Esskastanienbäumchen (s.o.), eine von uns im Vorjahr mit Wildkräutern und -gemüsen eingesäte Fläche und ein wilder Pflaumenbaum.

Im Herbst wurde im Rahmen der Bauarbeiten zusätzlich Aushub auf der Wiese gelagert, z.T. auf der Baumscheibe der von uns gepflanzten Maulbeere. Das dritte von uns gepflanzte Walnussbäumchen wurde dabei halb verschüttet.

Die Wiese war und ist durch die Baumaßnahmen nur von der Rückseite (über die Brücke beim Hort oder vom Pumptrack) zugänglich. Dieses Jahr haben keine neu Interessierten Menschen zu uns gefunden, und wir haben die geplanten Werbemaßnahmen, um die Gruppe wieder zu vergrößern, auf 2026 verschoben.

Im Mai haben wir die Pflegesaison eröffnet mit einem Rundgang über die Wiese. Dabei haben wir unsere Pflanzungen markiert und Kräuter gesammelt. Dank Svenja Noä war das Treffen sehr schön gerahmt durch einen gemeinsamen Kreis. Die Idee für eine Mediation bzw. Strukturierung und Begleitung der Treffen war aus einem Konflikt in der Gruppe Ende 2025 entstanden. Svenja Noä hat diese Aufgabe regelmäßig ehrenamtlich für uns übernommen und im Laufe des Jahres für eine gute Form unserer Treffen gesorgt.

Ebenfalls im Mai fand ein Sensenkurs mit anschließender Wildkräutervesper statt. Es wurde außer dem Sensen auch das Schleifen und Dengeln noch einmal angeleitet. Nicht zuletzt durch die Kooperation mit dem Bauerngarten in Eberstadt konnte an diesem Tag viel gemäht werden.

Bis September gab es vier weitere Treffen, an denen wir gesenst, Brombeeren geschnitten, Kräuter gesammelt und Früchte geerntet haben.

Die Shiitake-Pilzzucht auf den abgesägten Eichenästen wurde von den Wildschweinen weiter sabotiert. Die Miete war wiederholt vollständig aufgedeckt, und die Äste waren schließlich so ausgetrocknet, dass wir das Experiment aufgegeben haben.

Der vor einigen Jahren gepflanzte und im letzten Jahr umgefallene und wieder aufgerichtete Apfelbaum ist offensichtlich wieder gut angewachsen und hat gut getragen.

Der Zustand der großen Pappel an der Westspitze des Grundstücks hat sich auch in diesem Jahr weiter verschlechtert: Weitere große Äste sind abgestorben, und es besteht wieder die Gefahr, dass abbrechende Äste auf den Weg oder auf die Sitzgruppe um die Feuerstelle stürzen.

Trotz der schlechten Zugänglichkeit durch die Baustelle bot die Wiese auch dieses Jahr wieder Platz für verschiedene Veranstaltungen:

  • Am 25. Mai fand im Rahmen des Umweltdiploms der Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder der Kurs „Essbare Wiese“ statt. Die Schüler*innen lernten mit verschiedenen Sinnen drei Pflanzen kennen und bereiteten daraus etwas zum Essen und Trinken zu.
  • Am 29. Juni gab es auf der Permakulturwiese eine feierliche Übergabe: Harald Uhl, der Veranstalter des Darmstädter Vinyl-Flohmarkts, hat den Erlös des Vinyl-Flohmarkts vom 24. Mai 2025 an Transition Town Darmstadt e.V. gespendet.
  • Im Sommer fand dreimal der Offene Treff von Transition Town Darmstadt auf der Wiese statt.
  • Auch 2025 wurde die Wiese von der Freien Comenius Schule genutzt für Lehrangebote von Eltern:
    • Im Quartal vor den Sommerferien haben die Kinder unter dem Motto „Pflanzen und Tiere mit allen Sinnen kennenlernen“ kleine Tiere beobachtet, ihre Spuren gelesen und aus Wildkräutern und Blüten von der Wiese allerlei Leckeres zubereitet.
    • Im Lehrangebot „Vom Sommer zum Herbst“ konnten die Schüler*innen mit allen Sinnen die Jahreszeiten erleben, Kräuter und Früchte kennenlernen, sammeln und probieren und mit Naturmaterialien kleine Kunstwerke gestalten.

Die Wiese wurde vielfältig auch von Menschen aus der Umgebung genutzt, zum Sammeln von Beeren, Früchten und Kräutern (u.a. Pflaumen für Schnaps), zum Feiern, zum Entspannen und um den lebendigen Ort zu genießen.

Die Gruppe besteht derzeit aus etwa 3 Aktiven unter Leitung von Berenike.

Permakulturwiese – Bericht 2024

Im Frühjahr haben wir – angeleitet von der Künstlerin Gisela Korflür – einen Weidenpavillon geschaffen. Die verwendeten Weidenruten aus dem Ried haben wir am 14. März zur Permakulturwiese gebracht und dort gewässert und geputzt. In den darauffolgenden Tagen und Wochen haben wir ..

  • Bögen und Kielbinder als Konstruktionshilfen auf die Permakulturwiese transportiert,
  • das Gelände vorbereitet und von Brombeeren frei gemacht,
  • die Bögen und Kielbinder durch frische Weiden verstärkt,
  • die Weiden im Boden eingesetzt,
  • den Pavillon aufgebaut und
  • gefeiert.

Die große Pappel an der Westspitze unseres Grundstücks musste stark beschnitten werden, um die umliegenden Wege und die Feuerstelle zu sichern. Sie ist nun ein Habitatbaum und beheimatet viele Tiere und Pflanzen.

Auch weitere Bäume wurden von einem Baumpfleger ehrenamtlich beschnitten. Nun gibt es Licht und Platz für von uns gepflanzte Bäume (Walnuss, Esskastanie, Linden), sowie neue Räume durch den Rückschnitt der inzwischen recht dominanten Eichen. Durch diese neue „Pflegedimension“ konnten und können wir unser Pflegekonzept noch einmal erweitern und unser gemeinsames Verständnis von Permakultur vertiefen.

Auch in diesem Jahr ist es uns wieder einmal gelungen, die Wiese ohne maschinelle Unterstützung von Hand zu mähen.
Schon ab März haben wir angefangen, die Brombeeren zurückzuschneiden.
An fünf Tagen im Mai und Juni haben wir gesenst und gemulcht, sowie nach Gelegenheit Wildkräuter und Beeren geerntet.

Wir haben ein Loch gegraben und mit Holzschnitt gefüllt als „Hirschkäfer-Zuhause“. Dort und in der Nähe des Bachlaufs haben wir Hirschkäfer-Larven (in einem Komposthaufen gefunden) vergraben. Wir hoffen damit in dem nun reichlich vorhandenen Totholz auch Hirschkäfer ansiedeln zu können.

An kahlen Stellen auf der Wiese haben wir Wildkräuter ausgesät.

Mit den Ästen der Baumschnitt-Aktionen haben wir Trocken- bzw. Totholzhecken angelegt und damit einen weiteren Lebensraum bzw. Raum für Biodiversität geschaffen. Sie wurden von Gisela künstlerisch zu Totholz-Wellen gestaltet.

Einige von den abgesägten Eichenästen haben wir zur Shiitake-Zucht ausgewählt, zurechtgesägt, versiegelt und gewässert.
Ende August haben wir die vorbereiteten Eichenäste „geimpft“, d.h. Löcher gebohrt und Dübel mit Pilzmycel eingeschlagen. Dann haben wir sie auf Latten gestapelt und als „Miete“ abgedeckt mit Stroh und Folie, in der das Mycel im kommenden Jahr die Äste durchwachsen soll.
Leider interessieren sich auch die Wildschweine sehr dafür, sie haben die Folie schon mehrfach angehoben und zerrissen.

Ein kleiner Apfelbaum ist bei einem Sturm im aufgeweichten Boden umgekippt.
In einer gemeinsamen Aktion mit 8 Leuten konnten wir ihn am 1. Juni wiederaufrichten und mit Holzpflöcken und Gurten zur Abspannung abstützen.
Im Laufe des Jahres blieb er grün und scheint wieder gut angewachsen zu sein.

Wir haben Saatgutreste von Schwarznuss und Baumhasel ausgebracht.

Im Oktober haben wir weitere Esskastanien, Walnüsse und eine Haselnuss gepflanzt.

Die Weiden unseres alten Weidendoms sind inzwischen sehr hoch gewachsen. Wir befürchten, dass die Stämme abbrechen und überlegen, sie im Frühjahr 2025 einzukürzen, und mit dem neuen Austrieb wieder eine Kuppel zu formen, um die ursprüngliche Idee eines grünen Raums zu stärken.

Die Wiese bot auch dieses Jahr wieder Raum für verschiedene Veranstaltungen:

  • Im Mai fand im Rahmen des Umweltdiploms der Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder der Kurs „Essbare Wiese“ statt. Die Schülerinnen lernten mit verschiedenen Sinnen drei Pflanzen kennen und bereiteten daraus etwas zum Essen und Trinken zu.
  • Zweimal fand wieder der Offene Treff von Transition Town Darmstadt auf der Wiese statt.
  • Im Juli hatten wir Besuch von Künstlerinnen aus Frankfurt, die die Weidenkunstobjekte von Gisela Korflür bewunderten.
  • Auch 2024 wurde die Wiese von der Freien Comenius Schule genutzt für Lehrangebote von Eltern:
    • Im Quartal vor den Sommerferien haben die Kinder unter dem Motto „Schauen, lauschen und gestalten auf der Permakulturwiese“ Schmuck gebastelt mit Brennnesselschnüren, Weidenkörbe geflochten aus Ruten, die von dem neuen Weidenpavillon übriggeblieben waren, und allerlei Leckeres zubereitet aus Wildkräutern und Blüten von der Wiese.
      Die jetzt wieder sichere Feuerstelle wurde dabei mit Hilfe von Schülern von großen Ästen befreit, und in einer weiteren Aktion wurden mit Unterstützung eines Passanten auch die größeren Stämme beiseitegeschafft. In der darauffolgenden Woche wurde die Feuerstelle mit den Kindern „wiedereröffnet“.
    • Im Quartal nach den Sommerferien wurde die Feuerstelle weiter ausgiebig genutzt: Im Lehrangebot „Feuer machen und den Herbst erleben“ lernten die Schüler*innen Feuermachen mit Naturmaterialien, wie immer ergänzt vom Kennenlernen, Sammeln und Naschen von Früchten und Wildkräutern.
  • Am 11. September haben wir im Rahmen eines Rundgangs durch Kranichstein unter dem Motto „Bildungsreise Permakultur“ einer Gruppe von 11 jungen Erwachsenen im Alter von 18-27 Jahren die Permakulturwiese gezeigt und ihre Fragen zum Thema Permakultur und zu unseren Erfahrungen auf der Wiese beantwortet.

Auch 2024 wurde die Wiese wieder vielfältig auch von Menschen aus der Umgebung genutzt, zum Sammeln von Beeren, Früchten und Kräutern, zum Feiern, zum Entspannen und um den lebendigen Ort zu genießen.

Der im letzten Jahr gepflanzte Wacholder und die drei kleinen Walnussbäumchen konnten sich behaupten, die zwei kleine Esskastanien wurden leider schon im Winter (Anfang des Jahres) abgebissen.

Die zwischen Weg und Weidendom gepflanzten Himbeeren sind gut angewachsen.

Drei Quittenbäume, die Maulbeere und ein Apfelbaum kämpfen mit Schwarzfleckenkrankheit. Wir haben nach Abhilfe geforscht, aber bisher keine gefunden, die wir vom Aufwand her leisten können. Wir hoffen, dass sie sich erholen. Das Olivenbäumchen ist vermutlich durch den späten Frost erfroren.

Der späte Frost war auch der Grund für eine eingeschränkte Obsternte; vor allem die Maulbeere, die Äpfel und die Quitten trugen (fast) nichts. Dafür wurden die Johannis-, Stachel-, Him- und Brombeeren wieder von den Walderdbeeren ergänzt.

Die Fülle von Mirabellen und wilden Pflaumen haben wir auch mit den Wildschweinen geteilt, die wir im Sommer mehrmals tagsüber auf der Wiese angetroffen haben.

Ein Mitglied unserer Initiative, das von Anfang an sehr engagiert dabei war, ist dieses Jahr gestorben.

Die Gruppe besteht derzeit aus etwa 5-7 Aktiven.

Permakulturwiese – Bericht 2023

Auch in diesem Jahr ist es uns wieder einmal gelungen, die Wiese ohne maschinelle Unterstützung von Hand zu mähen.

Am sechs Tagen im Mai und Juni haben wir gesenst und gemulcht, gelegentlich anschließend gemeinsam gepicknickt, versüßt von allerlei Ernte.

Da das Wetter in diesem Jahr schon früh mild und feucht war, wuchs alles einschließlich der Brombeeren schnell hoch, so dass wir an vielen Stellen mit hartem Einsatz arbeiten mussten.

Trotzdem war die Wiese bis Ende Juni weitgehend gemäht, bis auf einige größere Rückzugzonen für Insekten und andere Tiere.

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Permakulturwiese – Bericht 2022

Auch in diesem Jahr ist es uns wieder einmal gelungen, die Wiese ohne maschinelle Unterstützung von Hand zu mähen.

Wir hatten uns erfolgreich um Förderung durch den Bürgerhaushalt beworben und konnten dadurch im Mai einen Sensen- und Dengelkurs mit einem Fachmann durchführen.

Im Juni fanden dann noch weitere gemeinsame Sensen- und Pflegetreffen statt. Einzelne Bereiche haben wir wieder ungemäht gelassen als Schutzzonen, z.B. für Schmetterlingsraupen.

Im Sommer fand wieder der Offene Treff von Transition Town Darmstadt auf der Wiese statt: Wir nutzten die Sitzstämme um die Feuerstelle und gleichzeitig die Gelegenheit, die Permakulturwiese Neuinteressierten vorzustellen.

Im Mai konnte der Schüler*innenworkshop „Essbare Wiese“ im Rahmen des Umweltdiploms der Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder stattfinden. Die Kinder konnten Wild- und Küchenkräuter entdecken, mit allen Sinnen kennenlernen und zu Speisen verarbeiten, u.a. Pfefferminze, Beinwell, Gundermann und Knoblauchrauke.

Auch 2022 wurde die Wiese von der Freien Comenius Schule genutzt für Lehrangebote von Eltern:
Im Quartal vor den Sommerferien gab es ein Angebot zum Thema „Wiese und Wasser“: Auch hier lernten die teilnehmenden Kinder verschiedene Pflanzen auf der Permakulturwiese kennen (u.a. Linde, Holunder, Salbei, Zitronenmelisse und Sauerampfer) und pflanzten selbst am passenden Standort eine Waldmeisterpflanze ein. Außerdem gab es Gelegenheit, etwas über den „neuen“ Bach neben der Wiese zu lernen und Kunstwerke aus Naturmaterialien zu schaffen.
Im Quartal nach den Sommerferien fand das Angebot „Der Klimawandel und ich“ statt. Die Wiese war ein guter Ort, um einen positiven Umgang mit dem Thema zu zeigen und eigene Handlungsfähigkeit zu erproben: Es wurden Baumsamen gesammelt und gesät, Müll von der Wiese und in der Umgebung gesammelt und lokale Lebensmittel hergestellt.
Im letzten Quartal fand das Angebot „Feuer machen“ an der Feuerstelle statt.

Im Laufe des Sommers hat die Kranichsteiner Künstlerin Gisela Korflür den Weidendom mit Flechtstrukturen ergänzt und ein Kunstobjekt aus Weidengeflecht zwischen zwei Eichen aufgehängt.
Wir erhielten viele positive Rückmeldungen, u.a. von Passanten und aus der Stadtteilwerkstatt.
Die Künstlerin ist inzwischen Teil unserer Gruppe. Im Dezember fanden wir gemeinsam einen Platz für ein weiteres Weidenzweig-Objekt, haben es aufgehängt und die Einweihung mit Kaffee und Kuchen gefeiert.

Außerdem haben wir einen gespendeten Olivenbusch im vorderen Teil der Wiese eingepflanzt.

2022 wurde die Wiese wieder vielfältig auch von Menschen aus der Umgebung genutzt, zum Sammeln von Beeren, Früchten und Kräutern, zum Feiern, zum Entspannen und um den lebendigen Ort zu genießen.

Die Gruppe besteht derzeit aus etwa 6-8 Aktiven.

Permakulturwiese – Bericht 2021

Auch in diesem Jahr konnten wir eine Mahd mit dem großen Mulcher vermeiden:
Wir haben die Wiese teils mit Sensen, teils mit einem vom Verein „Menschenskinder“ geliehenen
motorbetriebenen Gestrüppmäher gemäht und konnten dadurch die sich entwickelnde Biodiversität schonend pflegen.

Einzelne Bereiche haben wir wieder ungemäht gelassen als Schutzzonen, z. B. für Schmetterlingsraupen, bzw. andere zweimal gemäht, damit die Neupflanzungen nicht zuwuchern und um die vielfältige Nutzung der Wiese zu ermöglichen.

Am 27. März und 10. April haben wir einen Rundgang gemacht, geschaut, was zu tun ist und gleich angefangen: Beerensträucher und kleine Bäumchen geschnitten und von Brombeeren befreit, die Brombeeren z.T. mit Wiedehopfhacke ausgehackt und Wildkräuter auf den Wildschwein-Wühlstellen gesät.
Trotz wechselhaften Wetters gab es noch eine kleine Runde am Feuer.

Das lange Wochenende vom 13.-16. Mai haben wir genutzt, um unter Covid-Bedingungen nicht
alle gleichzeitig, sondern zeitlich und räumlich verteilt weiter zu sensen. Durch den Einsatz einer
Kindersense hatten wir zusätzliche Unterstützung von unseren Nachwuchskräften.

Am 18.+19. Juni haben wir mit dem motorbetriebenen Handmäher von den Menschenskindern weitergemäht. Dadurch war viel Platz zum Zelten und damit noch mehr Gelegenheit, die Wiese auch weiter zu sensen, Pflanzungen zu pflegen, Kräuter zu naschen und den Sommer zu genießen.

Auch 2021 wurde die Wiese von der Freien Comenius Schule genutzt: Im Sommerhalbjahr gab es je ein Angebot von Eltern; hier konnten die Kinder etwas über Pflanzen und Früchte, Tiere und Tierspuren, Erde und Bodenqualitäten, Wetter und Himmelsrichtungen, Wasserläufe und Feuermachen mit Naturmaterialien lernen.

Auf der Wiese fand auch wieder regelmäßig der offene Treff der TransitionTown-Initiative Darmstadt statt.
Dank der großzügige Anordnung der Sitzstämme um die Feuerstelle konnten die monatlichen Treffen ab Juni stattfinden, meist mit Feuer und Mitbring-Büffet, immer mit regem Austausch über laufende und künftige Projekte und gelegentlich mit Führung über die Permakulturwiese.

Am 2.-4. Juli haben wir im Rahmen einer Initiative der Zeitschrift „Oya – enkeltauglich leben“ auf die Permakulturwiese eingeladen zum „Sommer des guten Lebens“.
Die Idee war, dass diesen Sommer kein Oya-Heft erschien und stattdessen an vielen Orten Menschen in kleinen Gruppen (coronakonform) zusammenkamen und einander selbst ihre Geschichten und Perspektiven auf ein gutes Leben erzählten.
Mit unseren Gästen von nah und fern haben wir uns darüber ausgetauscht, wie es uns und unseren Projekten geht. Wir nahmen uns einzeln eine kleine Besinnungszeit auf der Wiese. Was wir dabei „fanden“, brachten wir erzählend mit in die Runde. Es wurde gezeltet und gefeiert.
Damit war die Permakulturwiese einer von 125 Orten, die zum Sommer des guten Lebens eingeladen haben.

Am 2. Oktober konnte endlich auch das neue Infoschild aufgehängt werden. Wir hoffen, dass viele der Einladung zum Mitmachen und Ernten folgen werden!

Mit Auflösung der Lokalen Agenda21 Darmstadt haben wir diesen Teil unserer Finanzierung verloren.
Als „Unser Projekt für die Stadt“ bewerben wir uns mit der Pflege der Permakulturwiese nun um Förderung im Rahmen des Bürgerhaushaltes 2.0.

Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu ernten, z.B. Johannis-, Stachel-, Josta- und Himbeeren,
Vitamin-Hagebutten, Äpfel, Birnen, Quitten, Mirabellen, Maulbeeren und Speierlinge.

Die Wiese wurde regelmäßig zum Sammeln von Wildkräutern genutzt.

Die Gruppe besteht derzeit aus etwa 5-6 Aktiven.

Permakulturwiese – Bericht 2020

In diesem Jahr haben wir uns nicht regelmäßig einmal im Monat, sondern nach Bedarf getroffen.
Dabei ist es uns wieder einmal gelungen, die Wiese ohne maschinelle Unterstützung von Hand zu mähen. Manche Bereiche haben wir ungemäht gelassen als Schutzzonen, z.B. für Schmetterlingsraupen, andere haben wir zweimal gemäht, damit die Neupflanzungen nicht zuwuchern.

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Permakulturwiese – Bericht 2019

Im Laufe des Jahres führte Berenike bei verschiedenen Kräuterspaziergängen über die Wiese.

Die Wiese wurde auch von den umliegenden Schulen genutzt:

  • An der Freien Comenius Schule gab es im 1. Quartal des Schuljahres ein Angebot von Eltern, bei dem die Kinder verschiedene Pflanzen auf der Permakulturwiese kennenlernten und verarbeiteten (Apfel, Brennnessel, Holunder, Hasel und Beifuß).
  • Eine Kindergruppe der Erich-Kästner-Schule besuchte die Wiese am 10.9. mit einer Veranstaltung von Sonja Walter rund um das Thema „Apfel“.
  • Außerdem gab es einen Schüler*innenworkshop im Rahmen des Umweltdiploms der Wissenschaftsstadt Darmstadt: Am 28.5. und am 06.6. ging es unter dem Motto „Essbare Wiese“ darum, Kräuter und Holunderblüten mit allen Sinnen kennenzulernen.
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